Unterschiede zwischen WordPress.com und WordPress.org

Wer sich an das Erstellen und Einrichten einer Webseite begibt, der wird WordPress wohl als obligatorischen Bestandteil der Aufgabe betrachten. Setzt man sich eingehender mit der Thematik auseinander, wird man bald auf WordPress.com und WordPress.org stoßen. Die Frage, welches der beiden Angebote für den jeweiligen Nutzer das richtige ist, hängt dabei wesentlich mit den persönlichen Bedürfnissen zusammen. Gleichwohl zwischen beiden Formaten selbstverständlich eine gewisse Art der Verwandtschaft besteht, sind auch markante Unterschiede festzustellen die ich hier für euch zusammen gefasst habe:

Das Einrichten einer neuen Webseite

Schon die sehr grundsätzliche Überlegung, wie viel Aufwand in das Erstellen einer Seite investiert werden soll, kann eine Entscheidung zwischen WordPress.com und WordPress.org herbeiführen. Das Einrichten über WordPress.com kann in diesem Kontext als der kürzere Weg zum Ziel beschrieben werden. So ist zunächst festzustellen, dass in diesem Fall kein eigener Webspace benötigt wird: Hat man sich kostenfrei bei WordPress.com angemeldet, so ist es möglich, eine eigene Subdomain zu verwenden, für welche ferner eine Kapazität von 3 Gigabyte zur Verfügung gestellt wird. Das Verwenden einer WordPress-Subdomain bringt ferner den Vorteil mit sich, dass direkt mit dem Gestalten der eigenen Seite begonnen werden kann. Ein vorhergehendes Installieren von WordPress auf dem eigenen Webspace ist nicht erforderlich.

Wer WordPress.org verwenden möchte, kann zwar auf eine kostenlose Software zugreifen, muss sich allerdings gleichzeitig mit der Frage nach einer Domain und ausreichendem Webspace beschäftigen. Gleichwohl dieser Schritt einen Mehraufwand gegenüber der Variante mit WordPress.com bedeuten mag, ist zu betonen, dass sich verschiedene Hosting-Anbieter auf die Bedürfnisse von WordPress-Nutzern eingestellt haben. Das Einrichten des eigenen Blogs wird daher oft durch Hilfestellungen vereinfacht. Wie ihr das auch sehr einfach selber schafft zeige ich euch auch im WP Uni Mitgliederbereich.

Gestaltungsmöglichkeiten der WordPress Webseite

Wurde schon mehrfach angesprochen, dass das Verwenden von WordPress.org mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden ist, so ist im Zusammenhang mit der Frage nach den Optionen der Gestaltung anzumerken, dass WordPress.org hier durch flexiblere Möglichkeiten punkten kann. So lassen sich eine Vielzahl von Plugins installieren und auch mit Blick auf WordPress Themes erscheint die Auswahl fast schon unbegrenzt. Zunächst kann auf eine breite Auswahl kostenloser Themes zurückgegriffen werden, doch existiert darüber hinaus auch eine Produktpalette im Bereich der kostenpflichtigen Themes.

Gleichwohl es hier an jedem Nutzer selbst liegt, die angebotenen Produkte auf ihre Wertigkeit zu prüfen, so liegt ein Vorteil zweifellos in der großen Auswahl der WordPress Themes und Plugins, durch die immer ein passendes Design für jeden erdenklichen Verwendungszweck aufgespürt werden kann.

Bei der Nutzung von WordPress.com entfällt die Möglichkeit des Installierens von Plugins, doch wird eine gewisse Auswahl an Funktionen bereitgestellt. Auch mit Blick auf die Themes muss der Nutzer mit Limitierungen leben können, jedoch ist generell davon auszugehen, dass alle verwendbaren Themes, von denen manche kostenpflichtig sind, eine hohe Qualität aufweisen.

Kosten von WordPress

Wie eingangs schon erwähnt wurde, besteht bei der Nutzung von WordPress.com die Möglichkeit, dass das Verwenden vollkommen kostenfrei ablaufen kann. Hierzu müssen jedoch verschiedene Einschränkungen in Kauf genommen werden, sodass sich der vermeintliche Vorteil gegenüber WordPress.org je nach konkreter Nutzungsabsicht relativieren kann. So muss gegebenenfalls auch im Rahmen von WordPress.com mit zu entrichtenden Gebühren kalkuliert werden. Sollen Themes auf spezielle Art und Weise angepasst werden, ist hierfür unter Umständen der Zugriff auf kostenpflichtige Optionen erforderlich. Ähnliches gilt auch für andere Upgrades, weshalb der Kostenvorteil vor allen Dingen in solchen Fällen zum Tragen kommt, wenn beispielsweise ein eher einfacher Blog angestrebt wird.

Da bei der Nutzung von WordPress.org auf jeden Fall zunächst eine Domain und Webspace beschafft werden müssen, ist hier grundsätzlich mit Kosten zu planen. Jedoch kann diese Investition gerade dann lohnend sein, wenn zum Beispiel mehr Webspace als die von WordPress.com gratis zur Verfügung gestellten 3 Gigabyte benötigt werden und ferner auf ein günstiges Angebot zugegriffen werden kann. Da sich WordPress.org, wie bereits geschildert wurde, darüber hinaus vor allen Dingen an Nutzer richtet, die mit Ihrer Webseite Ihre eigenen Vorstellungen umsetzen wollen, sollte die Wahl anhand persönlicher Präferenzen getroffen werden.

Die Kosten für ein Webhosting halten sich sehr in Grenzen, so ist z.B. über den Anbieter all-inkl.com bereits ein WordPress Hosting für 4,95 € pro Monat möglich, inkl. 3 kostenfreien Monaten.

 

WordPress.org oder WordPress.com?

Grundsätzlich muss natürlich jeder selber entscheiden ob er eher mit einer selbst gehosteten WordPress.org Installation oder dem Service von WordPress.com arbeiten möchte. Der entscheidende Vorteil von WordPress.org ist aus meiner Sicht, dass man alle Sachen so einstellen kann wie man es möchte. Die Kosten von weniger als 5 EUR im Monat sind wohl eher zu relativieren für jemanden der ernsthaft eine Webseite aufbauen möchte. Wie ihr mit einer selbst gehosteten WordPress Installation starten könnt erfahrt ihr im WP Uni Mitgliederbereich an dem man sich völlig kostenlos anmelden kann.

WordPress.com ist eher etwas für Nutzer die möglichst wenig selber machen möchten und nur eine WordPress Webseiten haben möchten. Man muss dann halt mit den Limitierungen die WordPress.com bietet leben.

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